Friedensarbeit in Zeiten des Krieges - Feministischer Salon
Immer wieder stehen Frauen* weltweit auf gegen Krieg und Gewalt. Was bewegt sie dazu? Gibt es eine spezifisch weibliche Sicht auf Kriege – oder eine mütterliche? Wie sehen feministische und intersektionale Perspektiven zur Gewaltfreiheit aus? Um diese Fragen kreisen die Texte dieses Halbjahrs.
Nach einer kurzen Einführung werden Textpassagen vor dem Hintergrund der aktuellen politischen Situation diskutiert und Möglichkeiten eigenen Engagements ausgetauscht.
dienstags, 19.15 – 21 Uhr
15. April: Empörung des Verstands und unserer Herzen (Bertha von Suttner)
20. Mai: Die Interventionen des Messias im Nachkriegsland (Luzia Sutter Rehmann)
17. Juni: Militär und Krieg und die Folgen für das Klima (Christine Schweitzer)
15. Juli: Sommersalon vor Ort
Weitere Termine: 23.9., 14.10., 18.11., 16.12.2025
Team: Dr. Michaela Will und Salonnieren
Ort: Zoom-Videokonferenz, am 15. Juli als Sommersalon vor Ort
Anmeldung: frauenwerk@kirchenkreis-hhsh.de, 040 558 220-217
Vergangene Salons:
21. Januar: Vom Ringen mit der Utopie (Claudia Brunner)
18. Februar: Feministisch-theologische Perspektiven auf Gewaltfreiheit (Antje Heider-Rottwilm)
25. März: unlearn krieg und genozid – unlearn patriarchy (Melina Borčak)
Bibel feministisch gelesen - Online-Bibelwerkstatt
Aus feministischer Perspektive lesen sich viele biblische Texte anders. An jedem Abend steht eine Bibelstelle im Zentrum. Ausgehend von einer kurzen Einführung in das jeweilige biblische Buch und kurzen Impulsen werden die biblischen Texte gemeinsam gelesen und diskutiert. Erkenntnisse aus feministischer Theologie, Sozialgeschichte und jüdisch-feministischer Auslegung werden hinzugezogen. Interreligiöse, transkulturelle und ökologische Perspektiven weiten den Blick. In diesem Halbjahr stehen die drei synoptischen Evangelien im Fokus.
mittwochs, 19 – 20.30 Uhr
2. April: Jüngerinnen (Markus 16,1–10)
In der Jesusbewegung gab es viele Frauen, die Jesus nachgefolgt sind. Sie haben ihn auf seinen Wegen durch das Land begleitet und ihm bei der Kreuzigung beigestanden. Sie waren die ersten Zeuginnen der Auferstehung. Daher ist davon auszugehen, dass es Jüngerinnen gab, auch wenn die griechische Sprache im Plural offen lässt, ob alle Geschlechter oder nur Männer gemeint sind. Wir möchten mit euch den Erfahrungen der
7. Mai: „Meine Seele lobt die Lebendige“ (Lukas 1,46–56)
Maria singt ein Protestlied, so können wir den sogenannten Lobgesang der Maria verstehen. Dieses Lied ist in einer Zeit entstanden, in der die Zerstörung Jerusalems nachwirkte: Armut und Unterdrückung bestimmten das Leben der jüdischen Bevölkerung. In diese hoffnungslose Situation hinein erinnert sich Maria an Worte der Psalmen, die sie auf die aktuelle Situation bezieht. Marias Lied handelt von der Umkehrung der aktuellen Verhältnisse. Dieses Lied singt gegen die Resignation. Können wir das heute mitsingen und daraus Kraft schöpfen?
4. Juni: Maria und Martha (Lukas 10,38–42)
Kann die Hausarbeit liegenbleiben, wenn Jesus zu Besuch kommt? Die Erzählung um Maria und Marta hat schon immer besonders Frauen bewegt. Lesen wir sie als Befreiungstext oder als Zurückweisung? Welche Wirkung hat der biblische Text auf die Bewertung weiblicher Sorgearbeit in Kirche und Gesellschaft entfaltet? Darüber wollen wir uns vor dem Hintergrund eigener Erfahrungen austauschen.
2. Juli: Eine Frau richtet sich auf (Lukas 13,10–17)
An einem Sabbat geschieht diese Heilungsgeschichte: Jesus ruft eine kraftlose Frau zu sich in die Mitte und gibt ihr Raum. Sie richtet sich auf und lobt Gott. Die Besucher*innen der Synagoge, die Jesus zuhören wollten, fühlen sich durch die Frau gestört. Wir können uns heute fragen: Wen würde Jesus heute ins Zentrum unserer Versammlungen rufen? Und würden wir in unseren Gemeinden diese Störung ertragen?
Weitere Termine: 10.09., 01.10., 05.11., 12.12.2025
Team: Astrid Faehling, Julia Jünemann, Dr. Michaela Will
Veranstalter*in: Ev.-Luth. Frauenwerk Hamburg-West/Südholstein
Unterstützt von: Ev. Bildungswerk Kirchenkreis Plön-Segeberg – Frauen, Nachhaltigkeit & Engagement und Ev. Frauenwerk Ostholstein
Ort: Zoom-Videokonferenz
Anmeldung: frauenwerk@kirchenkreis-hhsh.de, 040 558 220-217
Vergangene Themen:
8. Januar: „Selig sind …“ (Matthäus 5,1–12)
5. Februar: Vater und Mutter unser (Matthäus 6,9–13)
Die Anleitung Jesu zum Beten gehört zu den bekanntesten Texten der Bibel. Unter anderem hat es in seiner traditionellen Form entscheidend das Bild Gottes als „Vater im Himmel“ geprägt. Wie nehmen wir das Gebet aus feministischer Perspektive wahr? Welche Bedeutung können die Bitten im heutigen Alltag entfalten? Verschiedene Versionen des Vaterunsers werden vorgestellt.
„100.000 Mütter vor dem Brandenburger Tor“
Gleichstellung und Gesundheit für Mütter jetzt!
Fachtag, Demo und Fest am 9./10. Mai 2025 in Berlin
Ohne Mütter gäbe es kein Leben, sie sind unsere Basis. Mangelnde Gleichstellung und Diskriminierung von Müttern verletzten die Grundsätze der Gleichberechtigung und die Menschenwürde. Alle Mütter haben ein Recht auf Gleichstellung, auf uneingeschränkte Teilhabe und Gesundheit. Dafür gehen wir am 10. Mai mitten in Berlin auf die Straße und feiern unsere Kraft: Wir fordern die längst überfällige konsequente Umsetzung der Frauenrechtskonvention von 1985 in Deutschland für alle Frauen* und Mädchen*. Denn nur durch echte Gleichstellung können Frieden, Gesundheit und Wohlstand für alle Menschen gesichert werden.
Freitag, 9. Mai: Fachtag,
Samstag, 10. Mai: Demo und Fest
Der Evangelische Fachverband für Frauengesundheit hat gemeinsam mit dem Müttergenesungswerk und anderen die Kampagne „100.000 Mütter vor dem Brandenburger Tor“ ins Leben gerufen. Wir möchten uns für eine Gesellschaft einsetzen, die Mütter und Carearbeit ins Zentrum stellt und echte Gleichberechtigung ermöglicht.
Lesen Sie hier mehr darüber - und hier finden Sie die offizielle Broschüre.
Leitung: Irene Pabst, Geschäftsführung EVA
Veranstalter*in: Evangelischer Fachverband für Frauengesundheit e.V. (EVA)
Weitere Informationen unter www.eva-frauengesundheit.de
Kontakt zu den Hamburger Beratungsstellen: www.kurberatung-hamburg.de
Ort: Pariser Platz, Berlin
Anmeldung bei: info@eva-frauengesundheit.de
Artenvielfalt im Wald
Führung durch das Niendorfer Gehege
Auf einem Spaziergang durch das Niendorfer Gehege wollen wir uns die aktuelle forstliche Praxis ansehen. Was bedeuten Klimawandel und Artensterben für den Wald? Wie sieht der Wald der Zukunft aus? Kann man klimastabile Wälder bauen? Was passiert, wenn man die Natur machen lässt? Warum brauchen wir mehr Wildnis im Wald? Diesen Fragen werden wir auf unserer Tour durch den Wald nachgehen.
Samstag, 21. Juni, 15 – 17 Uhr
Referent*in: NABU-Fachgruppe Wald
Team: Pastorin Maren Gottsmann, Pia Matta, Auguste Sander, Barbara Vogel, Dr. Michaela Will
Veranstalter*in: Ev.-Luth Frauenwerk Hamburg-West/Südholstein
Gefördert von: Ev.-Luth. Kirche in Norddeutschland, BINGO! Die Umweltlotterie und Norddeutsche Stiftung für Umwelt und Entwicklung (NUE), im Rahmen des Projekts „Vielfalt wächst – Klimabewusstsein erden“
Unterstützt von: Ev.-Luth. Kirchengemeinde Niendorf
Treffpunkt: Waldcafe Corell, Niendorfer Gehege 50, Niendorf
Anmeldung bis 15.Juni: frauenwerk@kirchenkreis-hhsh.de, 040 558220-217
Offen für alle Geschlechter
Bin ich rassistisch? Reden über Glauben & Rassismus
Ein Angebot für Kirchengemeinden
Rassismus wirkt an allen Orten, in allen Köpfen und Strukturen – auch in der Kirche. Er benachteiligt, entwürdigt und wertet Menschen ab. Biblische Texte, Menschen, Sprache und Handlungen transportieren rassistische Bilder.
Wer nicht rassistisch sein möchte, muss sich mit Rassismus, seiner Form und Wirkweise auseinandersetzen, aktiv werden und in den Austausch kommen.
Wir bieten Workshop-Angebote für
- Frauen*gruppen
- Jugendgruppen
- Konfirmand*innengruppen
- Senior*innengruppen
- Kirchengemeinderäte
- Mitarbeitende
- Haupt- und Ehrenamtliche
Modul 1: Einstiegs-Workshop à 2 Stunden
Modul 2: 1-2 Tage Intensiv-Workshop
Modul 3: Gemeinsame Gestaltung eines Themengottesdienstes
Die Module sind einzeln buchbar.
Verantwortliche: Joy Hoppe, Ökumenische Arbeitsstelle Weitblick, Kelly Thomsen
Kontakt: Kelly.Thomsen@kirchenkreis-hhsh.de
„Vielfalt wächst“
Multiplikator*innenqualifizierung
Ihnen liegt der Schutz der Artenvielfalt am Herzen? Wir qualifizieren Sie, Ihr Wissen zu vertiefen und Bewusstsein für mehr Schutz der Biodiversität weiterzugeben! Das Nordkirchenprojekt „Vielfalt wächst – Klimabewusstsein erden“ bietet in verschiedenen Modulen folgende Qualifizierung: Sie lernen das Projekt kennen und bekommen Anregungen zum Wahrnehmen und Bestimmen der Artenvielfalt. Sie erhalten einen Überblick über politische Maßnahmen zum Biodiversitätsschutz und entdecken die Artenvielfalt verschiedener Lebensräume. Die fachlichen Inhalte werden von spirituell-theologischen Impulsen begleitet. Nach der Teilnahme erhalten Sie eine Qualifizierungsurkunde, die im Rahmen eines Praxistages am 14.06.2025 verliehen wird.
Hier können Sie den Flyer herunterlade
Freitag, 28. März, 16 – 19.30 Uhr (Modul 3)
Beispiele für Artenvielfalt in verschiedenen Lebensräumen
• Moor
• Friedhöfe
Referent*in: Dr. Franziska Tanneberger, Leiterin des Greifswald Moor Centrum (GMC)
Freitag, 25. April, 16 – 19.30 Uhr (Modul 4)
Artenreiche Lebensräume gestalten
• Böden als Grundlage
• Artenvielfalt gestalten
Referent*in: Dr. Jan Menkhaus, wissenschaftlicher Referent für Landwirtschaft und Ernährung im Kirchlichen Dienst in der Arbeitswelt (KDA)
Leitung: Team Projektkoordination „Vielfalt wächst“, Ansprechpartnerin Auguste Sander
Veranstalter*in: Frauenwerk der Nordkirche
Gefördert von: Ev.-Luth. Kirche in Norddeutschland, BINGO! die Umweltlotterie und Norddeutsche Stiftung für Umwelt und Entwicklung
Ort: online
Kosten: keine
Anmeldung: bis 15.01.25 unter www.klima-erden.de ; klima@frauenwerk.nordkirche.de
Vergangene Einheiten:
Freitag, 31. Januar , 16 – 19.30 Uhr (Modul 1)
Grundlegende Fakten zur Bedeutung der Artenvielfalt
Freitag, 28. Februar, 16 – 19.30 Uhr (Modul 2)
Artenschutz – Politische Situation und Praxis
Kontakt
Ev.-Luth. Frauenwerk Hamburg-West/Südholstein
Max-Zelck-Straße 1
22459
Hamburg