Pilgerherbergen
Immer ein wichtiges Thema: Wo finden pilgernde Menschen für eine Nacht ein Dach über dem Kopf?

Der Schlafsaal - Pilgerherberge in Portugal - Foto: Mechthild KleinPilgerherbergen sind in der Regel Gemeinschaftsquartiere. Ehrenamtliche halten die Unterkünfte in Stand. Auch in Norddeutschland werden immer mehr Quartiere angeboten. Sie sind einfach und verfügen über sanitäre Einrichtungen.
An den Pilgerherbergen soll niemand verdienen. Für eine Nacht zahlt der Pilger bei Vorlage eines Pilgerpasses (bei der Dt. St. Jakobus-Gesellschaft hat er dafür seine Personalien hinterlassen) eine Aufwandsentschädigung/Spende in Höhe bis zu 10 Euro. Bettwäsche oder Heizungszuschlag kosten extra.
Erfreulicherweise bieten auch immer mehr evangelische Kirchen einfache Quartiere in Gemeindehäusern an – Schlafsack und Isomatte bitte selbst mitbringen. Auch Privatleute, meist selbst Pilger, bieten ihr Sofa gegen eine Aufwandsentschädigung an.
Für die Strecke von Travemünde über Lübeck und Hamburg bis nach Wedel sind inzwischen für Einzelwanderer ausreichend Quartiere vorhanden (bitte rechtzeitig telefonisch anmelden). Erst im Juni 2010 wurde in Lübeck eine kleine Pilgerherberge für vier Gäste in der Nähe der St. Jakobi-Kirche eingeweiht. Auch im Kloster Nütschau können Pilgergäste bei voriger Anmeldung übernachten.
Eine Liste mit den aktuellen Quartieren finden Sie in den Pilgerführern, aber auch bei der Deutschen St. Jakobus-Gesellschaft e.V.
mk (www.pilgern-hamburg.de)
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